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20.01.2010, 12:35 Uhr | Übersicht | Drucken
Flughafen spendet 7000 € an die Jugendberufshilfe

Zwei Präventionsprojekte gegen Jugendkriminalität wurden vom Flughafen Düsseldorf mit 7000 € unterstützt. Justitzministerin Müller-Piepenkötter lobte das Projekt und sieht Düssledorf als Vorreiter.


Am 18. Januar kamen Oberbürgermeister Dirk Elbers, Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter und Flughafen-Chef Christoph Blume, sowie weitere Gäste aus verschiedenen Bereichen in der Villa im Lantz'schen Park in Düsseldorf-Lohausen zusammen. Anlass war die feierliche Überreichung einer großzügigen Spende der Flughafen Düsseldorf GmbH an die Jugendberufshilfe Düsseldorf (JBH). Die Spende in Höhe von 7000 €, wurde in Form eines symbolischen Schecks überreicht, und dient der Finanzierung zweier Projekte der JBH. Die beiden Projekte "Ableistung von Sozialstunden" und "Gelbe Karte", dienen der Wiedereingliederung von erstmalig straffällig gewordenen Jugendlichen. Die Jugendberufshilfe realisiert diese Projekte in Zusammenarbeit mit der Justiz und dem Jugendamt und führt sie ihren eigenen Einrichtungen durch. Der Hauptträger ist die Stadt Düsseldorf, welche  der JBH einen Betrag von 70.000 € zur Verfügung stellt.

Das Projekt "Gelbe Karte" hilft jugendlichen Ersttätern sich durch Einsätze im Grünbereich in die Gesellschaft zu integrieren, wobei "Ableistung der Sozialstunden" meist arbeitslosen Wiederholungstätern den Weg in die berufliche und gesellschaftliche Integration ebnet. Herr Jürgen Gocht, Leiter der JBH in Lohausen, koordiniert und organisiert das Netzwerk und bedankte sich herzlich für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Die Ministerin lobt das Projekt als Vorbild für andere Kommunen und bewertete die Maßnahme als besonders vorbildhaft, denn sie hilft den Jugendlichen den Jugendlichen ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und beugt somit neuen Straftaten vor. Und somit lässt sich Geld und Aufwand für weitere rechtliche Schritte einsparen. Als Mitglied des Justizbeirates unterstützt Herr Olaf Lehne diesen Gedanken: "Ich sehe in diesem Projekt eine Vorreiterrolle und ich wünsche allen Mitarbeitern und Unterstützern viel Erfolg. Darüber hinaus werde ich mich mit allen Kräften auf Landesebene für dieses Projekt einsetzten und hoffe, dass viele Kommunen diesem Beispiel folgen werden."

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