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26.07.2010, 11:17 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Landtagsabgeordnete warnen vor Schulstreit in NRW

CDU-Landtagsabgeordnete Lehne, Petersen, Preuß und Wiedon:

Schulkonsens gibt es nur dort, wo die Existenz des Gymnasiums gesichert ist.



"Schulkonsens kann es nur dort geben, wo die Existenz des Gymnasiums gesichert ist. Das ist die Lehre, die Nordrhein-Westfalen aus dem Hamburger Volksentscheid gegen das gemeinsame Lernen bis zur sechsten Klasse ziehen muss." Das erklärten die Düsseldorfer CDU-Landtagsabgeordneten Olaf Lehne, Dr. Jens Petersen, Peter Preuß und Stefan Wiedon. Die Hamburger Mahnung komme da gerade zur rechten Zeit, meinen die Christdemokraten mit Blick auf den vor zwei Wochen unterzeichneten Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. Denn auch SPD und Grüne "schwärmen" von einem gemeinsamen Lernen in der fünften und sechsten Klasse. Aber die "eine Schule für alle" gefährde das Gymnasium. "Deshalb ist das mit uns nicht zu machen." Daran ändere auch nichts das Beteuern von SPD und Grünen, man wolle diese Schule nicht "von oben herab" befehlen, sondern im gemeinsamen Diskurs mit den Betroffenen einrichten. Anlass zur Sorge gebe ferner das heute veröffentlichte Zeitungsinterview von Frau Löhrmann, in welchem die Ministerin die Gymnasien angreift.

Die vier Düsseldorfer CDU-Abgeordneten: "SPD und Grüne haben erklärt, dass nach ihrem Willen 30 Prozent der Schulen das gemeinsame Lernen in der fünften und sechsten Klasse einführen sollen. Diese Marke ist gesetzt." Die CDU stehe dagegen zu der Schulvielfalt, "wie wir sie hier in Düsseldorf vorfinden. Das müssen wir weiter entwickeln."


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