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15.02.2012, 10:51 Uhr |
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Massenkarambolage auf der A 57 – CDU-Landtagsfraktion fordert Auskünfte von Landesverkehrsminister Voigtsberger
Anlässlich des schweren Verkehrsunfalls, der sich in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn 57 bei Dormagen ereignet hat, hat sich der Düsseldorfer CDU-Abgeordnete Olaf Lehne in einem offenen Brief an NRW-Verkehrsminister Voigtsberger gewandt und Aufklärung über die Umstände gefordert, die zu dem Unfall geführt haben, bei dem nach Polizeiangaben ein Mensch ums Leben kam und weitere Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Hier das Schreiben des CDU-Verkehrsexperten:
Sehr geehrter Herr Minister Voigtsberger,
wie der heutigen Presse zu entnehmen ist, hat Rauch von brennenden Plastikrohren in der Nacht zum Dienstag (14.02.2012) auf der Autobahn 57 bei Dormagen in Nordrhein-Westfalen zu einer Massenkarambolage geführt. Dabei kam nach Polizeiangaben ein Mensch ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Brücke ist nach Angaben von Experten einsturzgefährdet und muss wahrscheinlich abgerissen werden.
Dpa-Angaben zufolge haben vermutlich Brandstifter auf der A57 zwischen Köln und Düsseldorf in der Nähe des Rastplatzes Nievenheim Plastikrohre unter der Brücke angezündet. Der aufsteigende Rauch habe die Sicht auf der A57 so stark behindert, dass Fahrzeuge auf beiden Fahrbahnen ineinander fuhren.
Daher bitte ich Sie, Herr Minister, darum, umgehend die Öffentlichkeit und den Landtag darüber zu informieren, weshalb feuergefährliches Material ungesichert und für jedermann zugänglich unter einer Autobahnbrücke lagert. Ferner bitte ich Sie um die Information, ob die o. g. Plastikrohre zu einer Baustelle des Landesbetriebes Straßen.NRW gehören. Im Übrigen bitte ich Sie zu klären, wer die Verantwortung für das fahrlässige Lagern von brennbarem Material unter einer Autobahnbrücke trägt.
Zudem appelliere ich an Sie, umgehend zu prüfen, ob eventuell noch unter anderen Brücken in Nordrhein-Westfalen feuergefährliches Material lagert und dies entsprechend sichern zu lassen. Dies wäre allein deswegen wichtig, um die Wiederholungsgefahr auszuschließen und eventuelle Nachahmer an ähnlichen Taten zu hindern.
Wir werden zudem beantragen, die o. g. Fragen im nächsten Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr auf die Tagesordnung zu setzen.
Ich erlaube mir, diesen Appell auch öffentlich zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Olaf Lehne
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 News-Ticker  CDU Landesverband Nordrhein-Westfalen
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