Olaf Lehne Düsseldorf
Olaf Lehne
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22.02.2012, 14:38 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Fraktion verlangt von der Landesregierung Auskunft zu Umständen und Hintergründen für den Massenunfall auf der Autobahn 57

Die Umstände für den Massenunfall auf der Autobahn 57 bei Neuss am vergangenen Mittwoch werden den Düsseldorfer Landtag beschäftigen. Die CDU-Landtagsfraktion hat heute beantragt, diesen Vorfall im Verkehrsausschuss des Landtages zu diskutieren. Denn es gebe einen hohen Klärungsbedarf, erklärte der CDU-Verkehrsexperte, Olaf Lehne. „Wir wollen von Landesverkehrsminister Voigtsberger zum Beispiel wissen, wie entflammbares Material unter einer viel befahrenen Autobahnbrücke lagern konnte – diese blieb er bis heute schuldig.“ Grundsätzlich sei zu klären, wie der Landesbetrieb an seinen Baustellen sein Material lagere und ob der SPD-Minister nach dem verheerenden Unglück in Neuss schon Konsequenzen gezogen habe. „Hat er seine Baustellen überprüfen lassen? Hat er angeordnet, wie und unter welchen Bedingungen das Material künftig zu lagern ist?“

Der CDU-Verkehrsexperte beklagt darüber hinaus, dass Minister Voigtsberger es bisher nicht für nötig befunden habe, auf seinen Brief zu reagieren oder gar zu antworten. Immerhin sei der SPD-Landesminister bereits der Aufforderung Lehnes in seinem Brief gefolgt und habe begonnen, die Baustellen zu überprüfen. Lehne: „Brennbares Material muss sicher gelagert oder entfernt werden.“  

Für ein „Armutszeugnis“ der Landesregierung hält es der CDU-Verkehrsexperte, dass SPD-Innenminister Jäger als Chef der Strafverfolgungsbehörde sich bis jetzt noch nicht dazu habe durchringen können, sich überhaupt der Sache anzunehmen, wenigstens aber eine Belohnung auszusetzen. Lehne: „Nachdem der SPD-Verkehrsminister zum Jagen getragen werden musste, musste Herr Voigtsberger auch da ran.  Und der offenbart seine ganze Ahnungslosigkeit und spricht von einer ausgesetzten Summe von 3000 Euro bis 6000 Euro, ohne sich festzulegen. Wie viel denn nun? Die Landesregierung und ihr Verkehrsminister müssen jetzt schnell an einem Strang ziehen und ein Konzept vorstellen, wie eine solche Katastrophe künftig verhindert werden kann.“ So etwas darf sich nicht widerholen, und es ist alles Erdenkliche zu unternehmen, um die Täter der gerechten Strafe zuzuführen.“

 





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