Nordrhein-Westfalen erreicht Spitzenwert bei Organspenden
Die Zahl der Organspenden in Nordrhein-Westfalen konnte von 10,9 Spenden pro 1 Mio. Einwohner in 2005 auf über 15,1 Spenden pro 1. Mio. Einwohner in 2009 gesterigert werden. NRW ist damit als einziges Bundesland im Aufwärtstrend.
Die Mühen der Landesregierung und zahlreicher Initiativen zeigt Wirkung: Nordrhein-Westfalen, das in Sachen Organspende lange Zeit Schlusslicht in Deutschland und sogar Mitteleuropa war, hat deutlich aufgeholt und verzeichnete im vergangenen Jahr als einziges Bundesland einen positiven Trend. Der Düsseldorfer Landtagsabgeordnete Olaf Lehne, der sich in den vergangenen Jahren stets für die Organspende eingesetzt hat und Menschen davon überzeugte sich einen Organspendeausweis zuzulegen, freut sich über die Entwicklung: „Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass man in diesem Bereich mit aktiver Aufklärungsarbeit und Werbung vieles erreichen kann.“
Um die Situation noch weiter zu verbessern und damit Menschenleben zu retten, soll durch die Novellierung des Krankenhausgestaltungsgesetztes eine bessere Vernetzung der Krankenhäuser ermöglicht werden. In Zukunft soll jedes Krankenhaus einen Transplantationsbeauftragten haben und die Mitarbeiter auf Intensivstationen sollen gezielt zum Thema Organspende geschult werden.
„Mit diesem Gesetz schaffen wir die Voraussetzungen für eine bessere Koordination und damit für eine höhere Zahl von Organspenden in NRW“, so Lehne weiter „ Wir konnten die Zahl der Organspenden um fast 50% in den letzten Jahren steigern aber wir haben noch Potenzial nach oben und die Chance mehr Menschen vor dem Tod zu retten.“
Bei ihren Bemühungen die Zahl der Organspenden zu erhöhen arbeitet die Landesregierung eng mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Deutschen Stiftung Organtransplantation zusammen.
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