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04.02.2010, 10:27 Uhr | Übersicht | Drucken
Spatenstich für letztes Teilstück der B8n

Am vergangenen Montag war es endlich soweit, Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper und der parl. Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann kamen in den Düsseldorfer Norden zum Spatenstich für den Lückenschluss der B8n mit der A 59.




Die Düsseldorfer Verkehrspolitiker Olaf Lehne MdL und Thomas Jarzombek MdB freuen sich, dass die B8n bald endlich fertiggestellt sein wird.
 

„Seit über 20 Jahren arbeiten wir nun daran diese Straße zu bauen und nun ist endlich ein Ende in Sicht“ freute sich der Landtagsabgeordnete Olaf Lehne. „ Ich erwarte dadurch, dass Wittlaer und vor allem Kaiserswerth und Lohausen deutlich von Lärm und Emissionen des Straßenverkehrs entlastet werden. Somit wird die Lebensqualität im ohnehin beliebten Düsseldorfer Norden weiter gesteigert.“ so Lehne weiter.

Im Zuge des Lückenschlusses soll dann auch das neue Autobahnkreuz Duisburg Süd entstehen und zu diesem Zweck wird die B288 zwischen Duisburg-Rahm und Huckingen zur Autobahn 524 ausgebaut. Somit kann dann der Verkehr ohne Unterbrechung durch eine Ampel fließen.

Insgesamt werden die Baumaßnahmen ca. 62 Mio. Euro kosten und im Jahr 2013 abgeschlossen sein, der ca. 10 Mio. Euro teure Lückenschluss der B8n soll aber bereits Anfang kommenden Jahres fertiggestellt sein, so dass bereits dann die ersten Autos zwischen Duisburg und Düsseldorf ungehindert fahren können.

„Für die Landeshauptstadt und auch für Duisburg wird die Fertigstellung der Straße ein wichtiger Impuls sein. Der Flughafen ist dann auch an das westliche Ruhrgebiet sehr gut angeschlossen und der Logistikstandort NRW weiter aufgewertet“ ist sich der Verkehrspolitiker Lehne sicher.

Und auch der Umweltschutz wurde nicht außer Acht gelassen, schließlich liegt die Trasse im Grüngürtel zwischen den beiden Großstädten, welcher zudem Wasserschutzgebiet ist. Aus diesem Grund werden 5 Tierdurchlässe gebaut, so dass der Lebensraum der ansässigen Tierarten nicht abgeschnitten wird. Außerdem wird verhindert, dass der Niederschlag im Erdreich versickert um die hohe Wasserqualität zu sichern.



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